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EAN: 7630017509789

Artikelnummer: ES0401

Rote Fahnen sieht man besser – DVD


  • Inhalt:

    Die gesellschaftlichen Umbrüche seit Ende der 1960er Jahre trafen im Film auf technische Neuerungen wie leichte Kameras und Video. Es entstand eine neue Art der Dokumentation der Protestkultur. Die vier Filme aus den 1970er und ‘80er Jahren zeigen dies beispielhaft.

    cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes wird veranstaltet von CineGraph Hamburg und Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen. cinefest präsentiert bekannte und vergessene Filmklassiker sowie verloren geglaubte Schätze des deutschsprachigen und europäischen Film-Erbes.

    In den 1960er Jahren erlebte der dokumentarische Film einen fundamentalen Wandel. Zunächst wurden durch leichte 16mm-Kameras und tragbare Tonbandgeräte endlich unkompliziert synchrone O-Ton-Aufnahmen möglich, was auch großen Einfluss auf den Stil und Themen hatte. Eine weitere Veränderung brachten dann die leichten Kameras der unterschiedlichen Video-Formate mit sich: Sie ermöglichten längere Aufnahmen, erschwerten zunächst allerdings auch die Montage.

    Diese technischen Veränderungen trafen auf einen gesellschaftlichen Umbruch. Da die etablierten Medien diese oppositionellen Strömungen oft ignorierten oder sogar durch Verunglimpfungen bekämpften, bildeten sich verschiedene Formen einer Gegenöffentlichkeit heraus – Videogruppen oder progressive Medienzentren entwickelten auch alternative Vertriebs- und Präsentationsformen. Internationale Themenschwerpunkte waren Friedens-, Anti-Atom- und Öko-Bewegung sowie der Kampf der Arbeiter. Wo der Protest nicht offen gelebt werden konnte – wie in der DDR – wurden persönliche Schicksale gezeigt und darüber z.B. der Unmut junger Arbeiterinnen an den real existierenden Verhältnissen transportiert.

     

    ROTE FAHNEN SIEHT MAN BESSER. EINE BETRIEBSSTILLEGUNG AUS DER SICHT DER ENTLASSENEN
    (BRD 1970/71, 100 min) von Theo Gallehr, Rolf Schübel
    © Rolf Schübel

    UPPER CLYDE SHIPBUILDERS
    (GB 1971, 23 min) von Cinema Action
    © platform films

    WÄSCHERINNEN
    (DDR 1972, 23 min) von Jürgen Böttcher
    DEFA-Studio für Dokumentarfilme 1972 © DEFA-Stiftung. All rights reserved.

    THEDEBADFILM
    (BRD 1981-85, 28 min) von Jürgen Mainusch, Christian Bau
    © die thede

  • Titel in Originalsprache: Rote Fahnen sieht man besser. Vier Dokumentarfilme aus den bewegten 1970er und '80er
  • Regie: Theo Gallehr, Rolf Schübel; Jürgen Böttcher; Cinema Action; Jürgen Mainusch, Chritian Bau
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 1970/71
  • Extras:

    Kurzfilm Eiffe Spot von Christian Bau und Arthur Dieckhoff, Cinefest-Trailer 2014, 24-seitiges Booklet


  • Auszeichnungen:

    • Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 1972 – Preis der Jungsozialisten

    • Adolf-Grimme-Preis in Gold 1972 – Bestes Drehbuch, Beste Regie – Gold

    • Preis der deutschen Filmkritik 1971 – Bester Dokumentarfilm

    • Preis der deutschen Fernsehkritik 1971 – Goldener Bildschirm


  • Verkaufsargumente:

    • Vier Dokumentarfilme aus den bewegten 1970er und '80er Jahren

    • Zeugnis des gesellschaftlichen Umbruchs dank technischer Veränderung durch 16mm-Kameras und tragbare Tonbandgeräte

    • Eine neue Art der Dokumentation der Protestkultur

    • offizielle DVD zum 11. Cinefest 2014, Internationales Festival des deutschen Filmerbes - Gegen? Öffentlichkeit! - Neue Wege im Dokumentarischen



Genre Dokumentation
Label Eye See Movies
FSK INFO-Programm gemäß § 14 JuSchG
Zielgruppe m/w
Bildformat 4:3
Tonformat Deutsch (Mono)
Untertitel Keine
Anzahl der Discs 1
Laufzeit 174 Min.
Erscheinungstermin 28.11.2014

© 2014 CineGraph / Bundesarchiv / AV Visionen GmbH – 2014 im Vertrieb von AV Visionen GmbH.